Cloudy Los Angeles.

Zum ersten Mal Amerika. Zum ersten Mal Los Angeles. Zum ersten Mal überwältigt von der Kreativität, Diversität und Offenheit, die auf den Straßen dieser wunderschönen Stadt herrschen.

Ich habe mich in nur knapp acht Tagen L.A. mit so vielen fremden Menschen unterhalten, wie noch nie in dieser kurzen Zeit. Die einen sagen, dass die Offenheit des amerikanischen Volkes,  vor allem in Kalifornien, überheblich ist. Nicht echt. Mag sein, dass es auf den einen oder anderen zutrifft. Ich empfand die Freundlichkeit und Herzlichkeit vieler als unfassbar echt. Genauso echt wie der Apfel, in den wir immer mal wieder beißen und uns gar nicht darüber Gedanken machen, ob dieser Apfel echt ist oder nicht. Wie auch immer.

Zum Beispiel habe ich mich mit einem uber-Fahrer unterhalten. Ca. 45-50 Jahre alt. Er hatte uns am Flughafen zur Ferienwohnung gefahren. Er erzählte, dass er seit knapp 20 Jahren in L.A. lebt. Er war aus einer kleineren Stadt dorthin gezogen, weil er mehr Geld verdienen wollte. Aber darüber wollte er eigentlich nicht sprechen. Viel lieber lag ihm sein Musikgeschmack auf der Zunge. Er wollte etwas loswerden. Und erzählte. Über diesen einen Wunsch, mehr vielfältige Musik im Radio zu hören. Er steht besonders auf Hip-Hop. Empfindet aber die Musik als sehr einseitig, die in den kalifornischen Radiostationen gespielt wird. Vor allem die Künstler seien alle gleich. Also schrieb er sich die Radiostadion auf, in der ich arbeite. In Deutschland. Um zwischendurch über den Webstream auch andere Musik zu hören. Er wollte unbedingt wissen, um wie viel Uhr, welche Sendungen, mit welchen Inhalten laufen. Und wann er am besten Hip-Hop Musik hören kann.

Wer hätte gedacht, dass eine in L.A. lebende Person sich so sehr für Musik, die im deutschen Radio gespielt wird, interessiert? Wahrscheinlich bin ich die Einzige, die von dieser Konversation so begeistert ist. Aber mir geben dieses Interesse und die Offenheit das Gefühl, dass ich dem Menschen nicht egal bin.

Und egal, ob er später tatsächlich das deutsche Radio hören wird oder nicht. Er hat es sich mit Stift und Zettel notiert. Und mir zugehört. Interesse zeigen und zuhören: Für mich mit die wichtigsten Eigenschaften eines emphatischen, offenen, echten Menschen. Und von diesen existieren in L.A. etwas mehr als nur dieser eine uber-Fahrer.

*********

Ein paar fotografische Eindrücke von zwei grauen Tagen! Aber, sind die echt grau? Ich sehe nur Palmen und breite Straßen überall. 😉

_MG_2030_MG_1910_MG_1927_MG_1909_MG_1876_MG_1885_MG_1871_MG_1850_MG_1865_MG_1861_MG_2049_MG_2068_MG_2048_MG_2013_MG_1954_MG_2043_MG_2034

Advertisements

Auszeit…

Kennt ihr das, wenn man einfach mal einen ruhigen Ort zum Nachdenken, Entspannen und Luft holen braucht? Diese Fotos sind in Calais entstanden. Das ist ein kleines, ruhiges Örtchen in Nordfrankreich. Am Strand ist wirklich kaum was los. Vielleicht läuft ein paar Mal ein Herrchen mit seinem französischen Basset den Strand entlang, ansonsten gibt’s nur Meer, Himmel und viele Möwen… Das tut gut!

 

 

Hamburg 2.0

Wow, in Hamburg verstecken sich so viele spannende und kreative Details an vielen Ecken! Ich liebe es. Ich weiß nicht, wie es bei Euch ist, aber ich schaue mir gerne auch eher unbekannte Straßen in Metropolen wie Hamburg an.  Da finde ich oft unter anderem coole Künstler-Fingerabdrücke, die ich natürlich fotografieren muss…wie hier, die Fisch-Tür zum Bespiel. Da hat sich auf jeden Fall jemand sehr viel Mühe gegeben, und wie die Farben leuchten, oder?! 🙂 Ansonsten sind hier ein paar Fotos meines kleinen Städtetrips, ob im Café oder einfach in den Straßen…

 

_MG_0915_MG_0843_MG_0800_MG_0816_MG_0817_MG_0821

 

Mehr Fotos:

Hamburg 2.0

Faszinierend…dieser Babybauch. :)

Es ist faszinierend, dass einfach nur der Bauch einer schwangeren Frau ein absolutes Highlight für viele ist. „Darf ich ihn anfassen?“. Das hören sie immer wieder. Aber kein Wunder, der Bauch ist ja tatsächlich ein Highlight mit einem neuen Leben, einem Lebewesen, das dort gerade seelenruhig wächst. Und deswegen könnte ich als Fotografin den Bauch aus jeder Perspektive fotografieren und ja, er wäre aus jeder Sicht aus wunderschön. Hier sind ein paar Perspektiven des Wunder-Bäuchleins. 🙂